Im letzten Artikel bin ich bereits auf die Suchmaschinen und Webverzeichnisse sowie deren Geschichte eingegangen. Heute möchte ich die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung beleuchten sowie eine kleine Einführung in die Suchmaschinenoptimierung geben.
Was ist Suchmaschinenoptimierung überhaupt?
Als Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO für Search Engine Optimization) werden alle Maßnahmen bezeichnet, mit denen man Internetpräsenzen in den Suchmaschinen auf eine höhere Platzierung (Ranking) bringt.
Seit wann gibt es die Suchmaschinenoptimierung schon?
Mit dem Siegeszug des Internets ab 1993 wurden auch die Suchmaschinen immer populärer. Die ersten Suchmaschinen wie Alta Vista, Infoseek, Lycos oder WebCrawler unterstützten Surfer bei der Informationsbeschaffung und hatten nach heutigen Maßstäben einen sehr einfachen Algorithmus. Anfangs reichte es völlig aus, zur Suchmaschinenoptimierung das gewünschte Schlüsselwort im Title-Tag sowie einige Wiederholungen im Inhalt einzufügen. Damit schaffte man es häufig in den Suchmaschinen weiter vorne zu landen. Der Such-Algorithmus des heutigen Branchenprimus Google ist mittlerweile sehr komplex und wird ständig angepasst.
Warum sollte ich meine Website für Suchmaschinen optimieren?
Da ungefähr 85 % der Internetuser Suchmaschinen nutzen um Websites zu finden, sollte man der Suchmaschinenoptimierung ein großer Anteil der Werbestrategie zukommen lassen. Im Gegensatz zum Suchmaschinenmarketing, bei dem man für jeden Besucher zahlen muss, erreicht man mit einer guten Suchmaschinenoptimierung einen einträglichen Pool an kostenlosen Besuchern.
Aber hier gilt es abzuwägen, ob man die Optimierung selbst durchführt oder ein spezialisiertes Unternehmen damit beauftragt. Leider gibt es auch bei den SEO-Diensten schwarze Schafe, die einem eher schaden als nutzen. Denn mit einer falschen oder schlechten Optimierung kann man unter Umständen aus dem Google-Index gelöscht werden. Selbst die deutsche Website von BMW ist Anfang 2006 aus dem Index von Google geflogen, da diese angeblich mit Hilfe von Brückenseiten (Doorway Pages) die Suchergebnisse von Google manipuliert haben soll. Nachdem der Autobauer die betreffenden Seiten gelöscht hatte, wurde er wieder in den Index aufgenommen.
Dabei kann man auch ohne professionelle Hilfe einiges tun, um die eigene Internetpräsenz für Suchmaschinen zu optimieren. Viele der Maßnahmen helfen auch den Besuchern der Seite.
Welche Dinge sind für Suchmaschinen wichtig?
Auf der Website Search Engine Journal werden aktuell 130 Faktoren aufgelistet, die wichtig für den Such-Algorithmus von Google sind. Es wird versucht die Marke von 200 Parametern zu erreichen. Wie diese allerdings gewichtet werden, darum macht Google natürlich ein Geheimnis, das mit Sicherheit genauso gehütet wird wie die Rezeptur von Coca Cola. Auf der Website von TechDivision gibt es eine deutsche Übersetzung der Faktoren. Nachfolgend möchte ich einige Parameter beleuchten.
Der richtige Domainname (Bild)
Spätestens bei der Anmeldung der gewünschten Domain muss man sich auf einen Domainnamen festlegen. Hierbei sollte man irreführende oder unpassende Namen vermeiden. Vielmehr sollte der Domainname mit dem Inhalt der Website
identisch sein. Wenn man die Fotografie als Inhalt hat und Meier heißt, dann wäre www.fotografie-meier.de ein möglicher passender Domainname. Für Deutschland (.de) ist DENIC die zuständige Registrierungsstelle. Hier können Interessierte auch in der Datenbank nach freien Domains suchen.
Der richtige Seitentitel
Der Seitentitel ist ein weiterer wichtiger Parameter. Er sollte den gesuchten Begriff enthalten, aber auch aussagekräftig für den Benutzer sein. Manche HTML-Editoren nennen den Seitentitel schlicht “Homepage”, was bei den Suchmaschinen fehl am Platze ist. Ebenso sind maßlose Übertreibungen wie “beste Homepage im Internet” nicht gerne gesehen und bringen langfristig auch keine Besucher.
Der richtige Text
Eine Suchmaschine kann natürlich nicht den Text auf der Website vorschreiben. Aber der Suchbegriff (Keyword), mit dem man gefunden werden möchte, sollte innerhalb des Textes vorkommen und zwar so weit oben wie möglich und in einem bestimmten Verhältnis zur Textlänge. Über die genaue Relevanz bewahrt Google – aus verständlichen Gründen – Stillschweigen. Kurz gesagt, sollte das Suchwort nicht zu selten und nicht zu häufig vorhanden sein. Eine massive Häufung des Suchwortes wird von Google als Spaming angesehen und als Folge fliegt die Website aus dem Index der Suchmaschine. Die Dichte der Schlüsselwörter auf der Website kann hier geprüft werden.
Meta-Angaben
Meta-Angaben (auch Meta-Tags genannt) werden in den Head-Bereich der Website geschrieben. Sie enthalten Informationen für die meisten Suchmaschinen und sind vom Benutzer nur über den Quelltext zu sehen. Die wichtigsten Meta-Angaben sind die Beschreibung (description) und die Schlüsselwörter (keywords).
Bei der Beschreibung der Website wird der Inhalt des Angebotes mit eigenen Worten zusammengefasst. Google stellt maximal 170 Zeichen dar und es sollten mindestens 60 Zeichen verwendet werden.
Bei den Schlüsselwörtern kann man selbst festlegen, mit welchen Suchbegriffen die Website in den Suchmaschinen gefunden werden soll. Hier sollte man auch darauf achten, dass keine irreführenden Begriffe verwendet werden. Die Schlüsselwörter konnten früher bei den Suchmaschinen bis zu 1.000 Zeichen lang sein. Mittlerweile gewichtet der Branchenriese Google sie fast gar nicht mehr.
Es ist zu empfehlen, die Website mit einem kostenlosen Voreintragscheck prüfen lassen. Eine kleine Hilfe für die Auswahl der Schlüsselwörter bietet Google selbst an.
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He Geniale Seite werde ich gerne weiter sagen im Suchmaschinenoptimierung Kurs
Danke für die Blumen