. .

Netz-Leidenschaft…….

Andreas Karstensheißt im realen Leben Andreas Karstens, ist Jahrgang 1964 und leidenschaftlicher Marathonläufer. Wenn er nicht gerade für den nächsten Marathon trainiert, dann sitzt er vor seinem Computer.

Empfehlung

Webvisitenkarte
Letzte Kommentare

In 5 Schritten von Joomla zu WordPress umziehen

Nachdem im Februar bereits mein Lauftagebuch von Joomla zu WordPress umziehen durfte, war am 6. April nun endlich mein Computerblog an der Reihe. Meine Erfahrung mit der Migration beschreibe ich Euch in meinem heutigen Artikel.


Da ich seit Jahren mit Joomla arbeite, wollte ich natürlich ebenfalls meine Blogs mit diesem weit verbreiteten CMS betreiben. Bei meinem Laufblog war das auch die ganze Zeit kein Problem, da es ein sehr spezielles Lauftagebuch ist und ich dafür keine Blog-Erweiterungen benötigte. Schwieriger wurde es allerdings mit Netz-Leidenschaft. Denn bei meinem Computerblog stieß Joomla immer häufiger an seine Grenzen. Die reine Darstellung der einzelnen Beiträge in Form eines Blogs wird hier bereits mit Bordmitteln abgedeckt. Schwieriger werden da schon spezielle Blog-Funktionalitäten wie Kommentare und Ping, diese musste ich extra installieren. Letztendlich habe ich mich durch die immensen Möglichkeiten von WordPress, die speziell auf Blogger zugeschnitten sind, überzeugen lassen.

Von Joomla zu WordPress umziehen – ein einfacher Weg

Als ersten Schritt habe ich die aktuellste Version von WordPress heruntergeladen, entpackt und auf einer Subdomain von mir installiert. Dank der geringen Ressourcen, die WordPress benötigt, lief diese Phase deutlich schneller ab als eine Joomla-Installation. Das war übrigens ein weiterer Grund für mich, mit meinem Blogs zu WordPress umzuziehen. Das Backend von WordPress ist einfach strukturiert und übersichtlich, hier findet man sich schnell zurecht.

Im zweiten Schritt habe ich im übersichtlichen Plugin-Bereich den Begriff “Joomla” unter “Installieren” eingeben. Schwups erscheint als zweites Suchergebnis das Plugin ” Joomla/Mambo To WordPress Migrator”. Die Kurzbeschreibung hört sich schon mal gut an. Das Plugin migriert bzw. importiert alle Artikel und Seiten von Joomla-Tabellen zu WordPress-Tabellen. Ein kurzer Besuch auf der Plugin-Seite von Christian Gnoth verstärkt meinen Entschluss, die Migration mit dieser Software umzusetzen. Denn zusätzlich werden damit noch die Bilder, Tags (Schlagwörter), Kategorien und Links eingeschlossen. Das probiere ich mal aus. Die Installation geht einfach und schnell. Im Anschluss den Migrator nur noch aktivieren und schon kann es losgehen.

Der dritte Schritt führt mich zu dem frisch installierten Plugin, das jetzt in meinem Backend als Menüpunkt “Joomla2WP” glänzt. Wie praktisch! Nach dem Ausfüllen der Einstellungen wie MySQL Server, MySQL Server User, MySQL Server Password und weiteren Punkten kann ich es kaum erwarten, meine Daten in WordPress zu sehen. Also klicke ich auf den Button “Start Migration to WP” und es passiert leider nichts. Nach dem Studium einiger Foreneinträge, die ich mit Hilfe von Meister Google fand, hatte ich meine erste Lektion gelernt!

Die Datenbanken von der Quelle (Joomla) und dem Ziel (WordPress) müssen auf demselben Server liegen.

Ich habe einfach in phpMyAdmin die betreffenden Tabellen aus der Joomla-Datenbank als SQL exportiert und in meine WordPress-Datenbank per SQL-Befehl eingefügt. Danach habe ich die Daten in den Einstellungen des Plugins angepasst und die Migration gestartet.
Im vierten Schritt habe ich den kompletten Bilderordner der Joomla-Installation per FTP in den von mir eingestellten Pfad der WordPress-Installation hochgeladen. Den Pfad kann man in den Einstellungen zu dem Plugin selbst festlegen.

Professionelle WordPress Themes aus Deutschland - DER PRiNZ

Leider war es das mit der Migration von Joomla zu WordPress noch nicht ganz. Den Umzug haben nämlich nur die Artikel, Links, Tags und Kategorien mitgemacht. Die ganzen Kommentare blieben bei dem hilfreichen Plugin auf der Strecke. Diese habe ich in Schritt 5 per SQL an den richtigen Platz in der Tabelle gehievt und per Hand angepasst.

Das war es mit der Migration Eurer Daten von Joomla zu WordPress. Logisch, dass Ihr noch Euer Template anpassen und die Module von Joomla durch Plugins von WordPress ersetzen müsst. Die eigentliche Migration der Daten wird hierdurch nicht beeinflusst.

Hier noch ein paar Tipps für migrationswillige Benutzer

  • Erstellt in jedem Fall vor der Migration ein Backup der Quell- und Zieldateien sowie von beiden Datenbanken. So seid Ihr in jedem Fall auf der sicheren Seite, wenn wieder Erwarten etwas schiefgehen sollte.
  • Hattet Ihr einen RSS-Feed in Gebrauch, so müsst Ihr noch den Pfad zu dem Feed anpassen. Das gilt auch für den beliebten Feedburner.
  • Das Aussehen der Permalinks könnt Ihr im Bereich “Einstellungen” selbst festlegen. Ich habe mich im Zuge der Migration gleich für eine neue Struktur entschieden, die wesentlich gefälliger für die Suchmaschinen ist.

Das war mein Umzug von Joomla zu WordPress. Demnächst folgen hier Artikel über hilfreiche Plugins für WordPress. Meine Erfahrungen mit der Bloggersoftware Nummer 1 werde ich natürlich auch veröffentlichen.

Ähnliche Beiträge

6 Antworten zu “In 5 Schritten von Joomla zu WordPress umziehen”

  1. Baladeva sagt:

    oh ich danke für den Hinweis; Joomla wird echt immer stressiger; nachdem ich schon ausreichend Erfahrung mit WordPress hatte, bot es sich an das mit der Migration mal auszuprobieren;
    hat super geklappt; habe allerdings ein anders Plugin genommen:
    http://wordpress.org/extend/plugins/fg-joomla-to-wordpress/
    das geht dann auch für neuere Versionen von Joomla; vielen vielen dank – habe über 200 Artikel in Post migriert und unendliche Grafiken/Fotos herübergeholt – danke danke

  2. Hallo Andreas,

    kannst Du bitte mal einen kurzen Blick auf meine Website werfen.
    Diese läuft noch unter Joomla 1.5.
    Vor einigen Monaten wurde eine Migration nach 2.5 versucht. Das war unbefriedigend, vorallem weil das Template nicht mehr unterstützt wird.
    Diese inkompatibilität der Templates ist für mich der grösste Pferdefuss an Joomla.
    Meine Frage: Lässt sich die Website in etwa gleich auf WordPress abbilden oder sollte ich bei Joomla bleiben?

  3. Mike sagt:

    Na schau an,

    nachdem ich vor Jahren mal nen Joomla Server administrieren durfte, besser mußte, kann ich Euch nur beglückwünschen, zu WordPress gewechselt zu sein. Es ist einfach schneller zu bearbeiten und einfacher zu Handhaben. Aber auch hier immer schön die Updates einspielen, dann passieren auch keine solch üblen Geschichten wie bei Holidaycheck. Templates gibts ja wie auch wie Sand am Meer für WordPress. Und das von Andreas verwendete Theme od. Template ist ja auch nicht so ausgefallen, als gäbe es keine Alternative. Ich empfehle immer Elegantthemes, da zahlste nur 39 Dollar und hast momentan 77 ! professionelle Themes zur Auswahl. Schau Dir das mal an.

    beste Grüße
    Mike

    • Andreas sagt:

      Vielen Dank Mike,

      schaue ich mir gerne mal an.

      Gruss
      Andreas

    • Andreas sagt:

      gerade angeschaut.. machen wirklich einen guten Eindruck.
      Was ich brauche ist dieser kurze Preview der aktuellen Projekte und von denen aus den zurückliegenden Jahren.
      Auf der Hauptseite soll man ein beliebiges Projekt einblenden können oder vielleicht so eine Gallerie mit 5 wechselnden Bildern

Hinterlasse eine Antwort

Required
Required
Optional

XHTML: Du kannst diese Tags nutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>