Mein letzter Artikel über Online-Verdienstmöglichkeiten liegt bereits fast 3 Monate zurück. Deshalb gibt es nun den nächsten Teil meiner Serie über die Verdienstmöglichkeiten, die sich dem interessierten Nutzer im Internet anbieten.
Aber heute möchte ich Euch keine neuen Anbieter vorstellen, sondern auf die wesentlichen Punkte hinweisen, auf die man bei den zahlreichen Anbietern achten sollte, und wie man es vermeidet, auf unseriöse Angebote hereinzufallen.
Tipp 1: Ist ein Impressum vorhanden?
Laut dem Telemediengesetz haben Betreiber von Internetpräsenzen, die geschäftsmäßig bzw. kommerziell betrieben werden, eine spezielle Informationspflicht einzuhalten. Das wird für eine geschäftsmäßige Website im § 5 (Allgemeine Informationspflichten) geregelt und für kommerzielle Websites im § 6 (Besondere Informationspflichten). Wer also dem Benutzer suggeriert, dass er mit einer Anmeldung auf seinem ach so tollem Portal so richtig viel Geld verdienen kann, der hegt doch logischerweise einen kommerziellen Hintergedanken. Also muss der Anbieter auch ein Impressum haben. Das heißt im Umkehrschluss für mich, dass ein Anbieter ohne Impressum bereits unprofessionell arbeitet und somit auch nicht viel Seriosität dahinterstecken kann.
Tipp 2: Wie sieht die Website aus?
Jep, auch diesen Punkt sollte man beachten. Natürlich ist nicht jeder Unternehmer auch ein Webdesigner, der super Seiten bastelt. Aber wenn ich eine gute und seriöse Verdienstmöglichkeit habe, dann kann ich doch wohl auch ein paar Euronen in ein professionelles Aussehen meines Internetauftrittes stecken, oder?
Tipp 3: Wird mit einem großen Verdienst geworben?
Wer kennt die Internetseiten nicht, die einem auf der Startseite bereits einen großen Verdienst versprechen. So nach dem Motto: mein Haus, mein Auto, mein Boot – das kannst Du alles mit uns erreichen! Häufig werben solche dubiosen Anbieter auch mit Bildern von smarten und erfolgreichen Menschen, die vor einer schicken Villa stehen. Glaubt Ihr solchen Versprechungen wirklich?
Tipp 4: Wird mit einer großen Downline (Referalbaum) geworben?
Anbieter, die mit einer großen Downline werben und dem Besucher vorgaukeln, dass man dadurch viel Geld verdienen kann, sind unseriös. Bei Tixuma (den verlinke ich extra nicht!) wird in den FAQs damit geworben, dass man in der 9. Ebene durch 19.683 Referals insgesamt 787,32 Euro verdienen kann. Wie geil ist das denn?
Lukas Klamm z.B. hat eine ganz professionell aufgebaute Website, wirbt ohne Downline und hat zurzeit über 320.000 Mitglieder, die bei ihm Geld verdienen können. Dort kann man seit ca. 10 Jahren online Geld verdienen und es werden täglich mehr Mitglieder. Es gibt nicht viele Anbieter, die solche Erfolge vorweisen können.
Tipp 5: Google hilft!
Wenn Ihr auf einen Anbieter stoßt und Euch nicht sicher seid, ob es ein seriöses Angebot ist, dann schaut einfach bei Google vorbei. Bei der Suchanfrage könnt Ihr den Anbieter eingeben und dadurch Informationen in Erfahrung bringen, die Eure Fragezeichen auszumerzen helfen. Und geht ruhig ein paar Seiten weiter in die Tiefe. Auf den ersten Ergebnisseiten werdet Ihr nicht unbedingt die schlechten Nachrichten über diesen Anbieter sehen.
Tipp 6: Nicht testen!
Gerade die Adressensammler versprechen meistens die größten Verdienste. Habt Ihr Euch erst einmal dort angemeldet und Eure Daten im Profil fein säuberlich ausgefüllt, dann ist es meistens schon zu spät. Prüft den Anbieter erst einmal anhand der vorhergehenden Tipps bevor Ihr Euch anmeldet.
Fazit
Im Internet gehen viele Nutzer den Versprechungen der unseriösen Anbieter zu schnell auf den Leim. Also schaut vorher genau, wem Ihr Eure Daten anvertraut. Ich hoffe, meine kleine Auflistung wird den einen oder anderen Surfer vor einem unseriösen Angebot bewahren können. In diesem Sinne: trau, schau, wem!
Wer weitere Tipps hat, um sich vor unseriösen Online Verdienstmöglichkeiten zu schützen, der kann diese hier gerne mit einem Kommentar veröffentlichen.
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