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Tipps und Informationen für Webmaster Teil 1 – Übersicht

In meiner neuesten Kategorie möchte ich Euch Tipps und Informationen zu den unterschiedlichen Bereichen des Webdesigns anbieten.

Die folgenden Tipps sollen Euch helfen, Fehler beim Erstellen Eurer Website zu vermeiden bzw. bereits gemachte Fehler zu beseitigen. Schließlich möchtet Ihr als Betreiber einer Internetpräsenz etwas von Euren Besuchern und nicht umgekehrt. Wenn Ihr Euch an diesen Grundsatz haltet, dann ist der Anfang schon gemacht. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird durch weitere Artikel ergänzt.


Baustellen

Hinweise wie “Under Construction” oder “Baustelle” sind überflüssig und irreführend. Wenn eine Website noch nicht fertig ist, dann wird sie auch noch nicht verlinkt.

Bildschirmauflösung

Vermeidet möglichst den Satz “Optimiert für eine Auflösung von …”. Damit sperrt Ihr den interessierten Besucher mit einer kleineren Auflösung automatisch aus. Dieser kommt nämlich nicht in den Genuss Eure Website auf den ersten Blick einwandfrei zu betrachten, weil die horizontalen Scrollbalken die meisten Besucher stören. Zwar werden die Bildschirme und damit auch die Auflösungen stetig größer, aber es gibt noch genügend Surfer, die mit einer Pixelzahl von unter 1.024 x 768 unterwegs sind. Mit Hilfe der kostenlosen Software “BrowserSizer” könnt Ihr Eure Website auch in anderen Auflösungen testen.

Browser

Vermeidet ebenfalls den Satz “Optimiert für den …”. Die Besucher erwarten zu Recht, dass der ihnen zur Verfügung stehende Browser mit les- und navigierbaren Webseiten versorgt wird. Ihr als Webmaster könnt nur ahnen, mit welchem der fast 300 verfügbaren Browser die Besucher gerade unterwegs sind. Wenn Ihr aber Eure Website auf die gebräuchlichsten Browser Internet Explorer, Firefox, Google Chrome, Opera und Safari optimiert, habt Ihr schon fast alle Besucher zufrieden gestellt. Ältere oder andere Browser werden nur noch in einer verschwindend geringen Anzahl genutzt.

Frames

Sollte man Frames auf seiner Website einsetzen oder nicht? Hierzu gibt es verschiedene Ansichten. Fakt ist, dass einige Suchmaschinen Frames nicht indizieren und ältere Browser diese nicht darstellen können. Ruft jemand eine Frameseite direkt auf, fehlt ihm bei ausgeschaltetem Javascript die Navigation. Aus diesen Gründen verzichten professionelle Webmaster auch auf den Einsatz von Frames und setzen vermehrt auf CSS.

Hintergrund

Hintergrundbilder sind meistens verwirrend. Wenn Ihr auf Hintergrundgrafiken zurückgreifen wollt, dann möglichst in einer schwachen Farbe und mit wenig oder ohne Textur. Achtet auf einen guten Kontrast zwischen Text und Hintergrund.

Inhalt

Gebt Eurer Website Inhalt, auch Content genannt. Die Besucher kommen immer wieder gerne zu Euch, wenn Ihr selbst erstellten, guten und originellen Inhalt anbietet.

Javascript

Den Einsatz von Javascript auf seiner Website muss jeder Webmaster genau abwägen. Viele nützliche Anwendungen, wie z.B. Counter, Browserweichen sowie die Verschleierung der E-Mail-Adresse zur Bekämpfung von Spam werden in dieser Programmiersprache geschrieben. Auf der anderen Seite stehen Anwendungen, die mit Hilfe von Javascript möglich sind, den Betrachter aber häufig verärgern und als schlechter Stil angesehen werden. Dazu zählen unter anderem die allseits unbeliebten Pop-ups, ungewollte Größenänderung und Schließung des Browserfensters sowie die Deaktivierung des Kontextsmenüs und der Kopierfunktion.

Ladezeiten

Überladet Eure Website nicht mit Grafiken, denn nicht jeder Besucher surft mit einem DSL-Anschluss. Auch hier gilt es als Webmaster abzuwägen. Es kommt natürlich in erster Linie auf den Inhalt der Website an. Ein Fotograf möchte auf seiner Internetpräsenz natürlich seine Fotos präsentieren. Aber es müssen ja nicht gerade 20 Fotos mit einer hohen Auflösung sein. Die meisten Besucher werden nicht so lange auf den Seitenaufbau warten. Optimiert Eure Bilder und Grafiken mit einem Bildbearbeitungsprogramm. Eine gute Alternative zu den meist teuren kommerziellen Programmen ist die kostenlose Software GIMP.

Ein weiterer Grund von hohen Ladezeiten sind die Formatierungen im Quelltext. Diese könnt Ihr komplett mittels CSS erstellen. Diese Formatierungssprache macht auch den Einsatz von Tabellen für das Layout der Website überflüssig. Mehr zu dem Thema CSS findet Ihr auf CSS 4 you.

Links

Mit Links sollte man grundsätzlich vorsichtig umgehen. Verwendet neue Fenster nur bei externen und nicht bei internen Links. Die Anzahl der externen Links sollte die Anzahl der internen Links nicht übersteigen. Ihr bietet schließlich den Inhalt an und externe Links sollen diesen erweitern, ergänzen und vertiefen. Für alles andere gibt es Suchmaschinen.

Navigation

Neben dem Inhalt ist die Navigation der wichtigste Teil Eurer Website. Bietet dem Besucher eine klar strukturierte Website an. Plant Eure Navigation so, dass sich Eure Besucher komfortabel hin- und herbewegen können und jederzeit wissen, wo sie sich gerade befinden. Eine interne Suchabfrage oder eine Übersicht (Sitemap) sind ab einer bestimmten Größenordnung eine gute Hilfe.

Test

Bevor Ihr Eure Website ins Internet stellt, solltet Ihr alles auf Herz und Nieren testen. Wichtig sind hierbei die Darstellung Eurer Website in verschiedenen Browsern und mit diversen Auflösungen sowie das Testen der Navigation. Wird alles auf Eurer Website korrekt dargestellt? Erst nachdem Ihr alle aufgetretenen Fehler behoben habt, sollte die Website ins Netz gestellt werden. Es schadet an dieser Stelle auch nicht, den Lebenspartner oder einen Freund zu bitten, alles einmal kritisch anzuschauen und zu testen. Das kann vor Betriebsblindheit schützen.

Text

Der Text auf Eurer Website sollte nicht zu klein und gut erkennbar sein. Nutzt nach Möglichkeit die Standard-Schriftarten wie z.B. Arial, Times New Roman oder Verdana, diese werden von allen Browsern korrekt dargestellt. Vermeidet blinkende oder laufende Schrift, das nervt Eure Besucher nur. Macht es den Besuchern leicht, den Text von Links zu unterscheiden. Außerdem solltet Ihr auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik achten.

Werbung

Die Kosten für den Provider durch Werbung zu finanzieren, ist eine sinnvolle Sache. Aber übertreibt es nicht mit Werbebannern. Das schreckt Eure Besucher eher ab und sie verlassen die Website wieder. Reine Bannerfarmen gehören der Vergangenheit an.

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