AdSense Konto erstellen – so verdient man mit Google

Der Wunsch, mit der eigenen Internetseite auf einfache Weise Geld zu verdienen, ist bei vielen Webseitenbetreibern vorhanden. Doch meistens ist der Weg dorthin mit einigen Stolpersteinen gepflastert.

Im heutigen Artikel möchte ich eine Möglichkeit an die Hand geben, mit deren Hilfe zwar nicht schnell aber doch nachhaltig Geld verdient werden kann – Google AdSense für Content-Seiten. Wie ein Konto bei Google AdSense erstellt wird und welche Voraussetzungen man mitbringen sollte, um mit Google tatsächlich Geld zu verdienen, erkläre ich in diesem Beitrag.

Dieser Artikel ist Bestandteil meiner Artikelserie über die Verdienstmöglichkeiten im Internet.

Im Folgenden zeige ich den Ablauf im Bereich AdSense für Content-Seiten, also Anzeigenblöcken auf Internetpräsenzen, die zum Thema der Website passen. Google AdSense bietet noch weitere Möglichkeiten um Geld zu verdienen. Diese werde ich in weiteren Artikeln erklären.

Los geht’s mit Google AdSense für Content-Seiten!

Wie verdient man überhaupt bei Google AdSense für Content-Seiten?

Google blendet Anzeigen ein, die zum Thema der Internetseite passen. Klickt ein Besucher auf eine Google-Anzeige erhält der Webseitenbetreiber derzeit 68 % von den Einnahmen die Google über AdWords von dem Werbetreibenden einnimmt.

Welche Voraussetzungen muss ich für ein Google Adsense-Konto mitbringen?

Zunächst einmal sollte man als Webseitenbetreiber das 18. Lebensjahr erreichen. Des Weiteren muss man ein bestätigtes Google-Konto sein eigen nennen. Dabei ist es egal, ob es sich dabei um ein Konto bei Gmail, AdWords oder anderen Google-Produkten handelt.

Sind alle Bedingungen erfüllt, so kann man direkt auf die Anmeldeseite für Google AdSense gehen, um ein Google AdSense-Konto zu erstellen.

Anmeldeseite zur Erstellung eines Google AdSense-Kontos

Sollte man kein bestätigtes Google-Konto besitzen, muss man natürlich ein neues Konto erstellen. Auch dieser Vorgang lässt sich auf der eben genannten Anmeldeseite bewerkstelligen.

Nachdem man ein Google-Konto besitzt, seine Website sowie die Postanschrift hinzugefügt hat, kann es mit dem Geld verdienen losgehen.

Zuerst aber……..

Welche Voraussetzungen muss eine Website mitbringen?

Dieser Bereich spielt bei Google eine sehr große Rolle. Deswegen wurden die genauen AdSense-Programmrichtlinien auf einer eigens dafür eingerichteten Seite aufgelistet. Da sich Google seit einiger Zeit auf die Fahnen geschrieben hat, sinnvollen Inhalt und ein sauberes Internet zu fördern, ist natürlich klar, dass Websites, die gegen diese Richtlinien verstoßen, keine Chance bei Google AdSense haben. Dazu gehören unter anderem Hacking- und Cracking-Seiten, pornografische und gewaltverherrlichende Seiten. Selbst Internetpräsenzen zum Verkauf von Bier, Tabak und verschreibungspflichtigen Arzneimitteln stehen auf der roten Liste bei Google AdSense.

Erfüllt die Website die AdSense-Programmrichtlinien, kann es endlich losgehen.

Google AdSense-Anzeigenblock erstellen

In dem AdSense-Konto können mit Hilfe des Links „Meine Anzeigen“ Werbeblöcke erstellt werden.

Google AdSense Anzeigenblock erstellen

Hierzu sollte man dem Anzeigenblock einen sinnvollen Namen geben, da auf der eigenen Website mehrere Anzeigenblöcke pro Unterseite eingebunden werden dürfen. Die Anzahl sollte aber im Rahmen bleiben. Denn auch bei Google hilft viel nicht unbedingt viel.

Darunter kann zwischen verschiedenen Größen, Typen sowie Designs für den Anzeigenblock ausgewählt werden. Man kann seine Anzeigen auch dem Aussehen seiner Website anpassen. Alle Änderungen am Design können in einer kleinen Vorschau im rechten Bereich direkt verfolgt werden.

Ist man mit dem Resultat des Anzeigenblocks zufrieden, müssen nur noch die Einstellungen gespeichert werden.

Wie binde ich Google AdSense in eine Website ein?

Das ist denkbar einfach. Der dazugehörige Code ist mit einem Klick auf „Code abrufen“ erhältlich. Diesen Code einfach in die Zwischenablage kopieren und an eine passende Stelle im Seitenquelltext der Website einfügen.

Schon kann es mit dem Geld verdienen losgehen!

Was verdient man bei Google AdSense?

Hier zitiere ich wieder meinen Lieblingsspruch aus der Computerbranche.

Kommt ganz drauf an!

Klingt blöd, ist aber nunmal so. Es kommt in erster Linie auf den Inhalt der Website an. Bei Internetpräsenzen, auf denen „beliebte“ bzw. hart umkämpfte Schlüsselwörter zur Anzeige kommen, werden deutlich höhere Klick-Preise erzielt als bei relativ „unbeliebten“.

So liegt z.B. der durchschnittliche Klick-Preis für oldtimer versicherung vergleich aktuell bei 1,91 € während versicherungs vergleich zeitgleich bei 6,81 € liegt. Das sind aber schon „hochpreisige“ Schlüsselwörter, wo nur ein Klick pro Tag eine Menge Geld einbringt. Bei manchen Schlüsselwörtern erhält man gerade einmal 0,02 € pro Klick. Da muss dann die Masse der Besucher den Erfolg bringen. Generell kann man aber sagen, dass hier viel auch viel bringt. Also je mehr Besucher man hat und je hochpreisiger die Google-Anzeigen sind, desto höher ist der Verdienst.

Wann zahlt Google aus?

Der Auszahlungsbetrag liegt bei 70,00 €. Sobald man diesen Betrag erreicht hat, wird das Guthaben automatisch im darauffolgenden Monat auf das vorher angegebene Konto überwiesen.

Was sollte man bei Google AdSense unterlassen?

Die Aufforderung zum Klick auf die AdSense-Anzeigen mag Google verständlicherweise gar nicht gerne. Sollte ein Leser Gefallen an einem Artikel gefunden haben oder dieser war hilfreich, so klickt er früher oder später freiwillig auf einen AdSense-Link. Zumindest machen es immer mehr Internet-Nutzer so.

Fazit

Google AdSense für Content-Seiten ist eine gute und solide Einnahmequelle für Websites.

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Meine Name ist Andreas Karstens. Beruflich bin ich selbständiger EDV-Dozent. Meine Kunden gehören fast ausschließlich der Generation 50plus an, weshalb ich im Dezember 2014 meinen bisherigen Tech-Blog auf dieses Thema neu ausgerichtet habe.

7 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo,

    ich habe erst in den letzten Tagen Google Adsense Werbung in ein Internetportal für Kochrezepte eingebunden. Das Einbinden hat soweit fehlerfrei funktioniert. Nachdem ich die neuen Anzeigenblöcke über das Google-Adsense-Konto erstellt habe, hat es nicht mal einen Tag gedauert bis Google die Anzeigen (Anträge) genehmigt hat. Die Freischaltung erfolgte sogar über Nacht. Die Qualität der self-optimizing Anzeigen ist auch ganz gut und liefert zum Teil sogar sehr interessante Angebote. Jetzt bin ich gespannt darauf, wie häufig die Anzeigen tatsächlich geklickt werden und ob die Abrechnung richtig funktioniert. In jedem Fall kann ich Inhalt des Artikels vollständig bestätigen. Danke, Andreas!

    Viele Grüße
    Alexander

  2. Hallo Andreas,

    Danke für den ausführlichen Artikel! Ich verzichte auf AdSense, zu viel Werbung straft Google ab. Alles sollte ein gesundes Verhältnis haben.

    LG

  3. Eine Frage stelle ich noch, muss man als Privatperson ein Kleingewerbe anmelden?
    Man verdient dann ja schließlich Geld damit.
    Dabei ist der Betrag wohl anfangs nicht wirklich hoch.
    Ansonsten finde ich den Bericht sehr gelungen und du hast alles wichtige geklärt.

    • Danke für die Blumen Timon 🙂

      Bezüglich der Einnahmen aus jeglichen Partnerprogrammen sollte man in jedem Fall ein Gewerbe anmelden und beim Finanzamt den Fragebogen „zur steuerlichen Erfassung“ ausfüllen.

  4. Obwohl es mittlerweile schon viele Alternativen zu Adsense gibt, ist es meiner Meinung nach noch immer eines der besten, da es einfach zu implementieren ist und ein guter Verdienst möglich ist. Gut beschrieben! LG

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