Der Google Chrome Browser

Der wohl größte Senkrechtstarter im Markt der Internet Browser ist der Chrome aus dem Hause des Suchmaschinengiganten Google. Mit Hilfe der Marktmacht von Google ist der Chrome innerhalb von kurzer Zeit immer weiter nach oben geklettert und bedroht den aktuellen Browser-Primus in Deutschland, den Firefox. Die grundlegenden Informationen zu dem Google Chrome Browser erkläre ich auf dieser Seite.

Seit wann gibt es den Google Chrome Browser?

Die erste stabile Version Google Chrome 1.0 erblickte am 11. Dezember 2008 das Licht der Internetwelt. Drei Monate zuvor wurde am 2. September 2008 die erste Beta-Version für Windows veröffentlicht. Linux- und Mac-Nutzer mussten jedoch bis zum 17. März 2010 warten, ehe Google mit der Version 4.0 endlich eine Beta-Variante für diese Betriebssysteme herausbrachte. Bis zur Version 6.0 kamen etwa alle 4 Monate neue Hauptversionen heraus. Derzeit liegt der Zyklus bei etwa 7 Wochen. Meistens werden dabei Sicherheitsprobleme behoben.

Mit welcher Technik arbeitet Google Chrome?

Logo Google ChromeIm Google Chrome Browser wird der vom WebKit abgespaltene HTML-Renderer Blink verwendet. Zur Ausführung von JavaScript wird die freie Javascript-Engine V8 eingesetzt. Google Chrome besteht aus drei Teilen. Dem eigentlichen Browser, der für die Steuerung der Software zuständig ist, dem im Browser implementierten und als Unterprozess ausgeführtem Renderer und der Rendering-Engine Blink, die innerhalb des Renderers abläuft. Die Rendering-Prozesse der einzelnen Reiter (Tabbed Browsing) laufen hierbei in einer abgeschirmten Umgebung (Sandbox) ab. Dadurch wird Schadcode gehindert, den kompletten Computer zu befallen, wenn nur ein Reiter korrumpiert ist.

Ist der Google Chrome Browser sicher?

Google und seine Dienste werden im Internet häufig als Datenkrake bezeichnet. Zu Beginn der Veröffentlichung des Google Chrome Browsers bediente das Unternehmen genau dieses Vorurteil. So besaß jeder Download des Google Chrome eine eindeutige Identifikationsnummer, mit deren Hilfe die Suchanfragen einem einzigen Browser und über die IP-Adresse auch dem Benutzer zugeordnet werden konnten.

Ab der Version 4.1 verzichtet Google komplett auf die ID. Bei der Installation hat man nun auch die Möglichkeit das Senden der Daten abzuschalten. Diese sollen angeblich bei Programmfehlern zur Problembehebung beitragen. Mit diesen beiden Schritten hat Google endlich die Maßnahmen ergriffen, die deutlich zu einem größeren Vertrauen der Surfer geführt haben.

Welche Funktionen bietet mir Google Chrome?

Zuerst einmal das mittlerweile zum Standard gewordene Tabbed Browsing. Darüber hinaus kann man das Hinterlassen von Surfspuren (über das Schlüssel-Symbol: Neues Inkognito-Fenster) vermeiden. Für Webmaster sind die Funktion „Element überprüfen“ (über das Kontextmenü) bzw. Entwicklertools (über die Menüleiste) äußerst hilfreich. Daneben sind noch die verschiedenen Einstellungen zur Sicherheit (z.B. Phishing- und Malware-Schutz aktivieren) nützlich. In den Grundeinstellungen kann man sogar die Google Mitbewerber wie Ask, Bing und Yahoo zur Standardsuche auswählen.

Gibt es Google Chrome Addons?

Mittlerweile gibt es sehr viele Erweiterungen für den Google Chrome. Auf der Website für die Google Chrome Addons werden zahlreiche Tools in allen möglichen Sprachen aufgelistet, aber nicht alle darunter befindlichen sind auch wirklich sinnvoll. Spaß macht es aber trotzdem sich mal durch die neuesten Erweiterungen zu klicken.

In einem weiteren Artikel liste ich nützliche Google Chrome Addons auf.

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Meine Name ist Andreas Karstens. Beruflich bin ich selbständiger EDV-Dozent. Meine Kunden gehören fast ausschließlich der Generation 50plus an, weshalb ich im Dezember 2014 meinen bisherigen Tech-Blog auf dieses Thema neu ausgerichtet habe.

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