Im Internet Geld verdienen – Begriffserklärungen CPC, CTR und eCPM

Ist mit der Abkürzung CPM der typische Mantateller (Currywurst-Pommes-Mayo) gemeint? Deutet CPC vielleicht auf die bekannte Schweizer Privatbank „Credito Privato Commerciale“ hin? Diese Deutungen sind zwar auch korrekt, haben mit meinem heutigen Artikel allerdings absolut nichts am Hut.

Nachdem ich bereits einige Möglichkeiten vorgestellt habe, wie man im Internet Geld verdienen kann, werde ich heute auf die gebräuchlichsten Begriffe wie CPC, CTR sowie eCPM eingehen.

CPC (Cost-per-Click oder Pay-per-Click)

Die Bezeichnungen Cost-per-Click (CPC) und Pay-per-Click (PPC) werden häufig in einem Atemzug genannt. Wobei CPC eher für den Werbenden (im Sinne von Kosten) und PPC eher für den Veröffentlicher (im Sinne von Bezahlung) benutzt werden.

Beide Begriffe kommen aus dem Affiliate Marketing und bezeichnen eine Leistung, die durch einen Klick abgerechnet wird. Man erhält die jeweilige Provision für einen realen Klick auf ein Werbemittel.

Da mit diesem Konditionsmodell früher sehr viel Schindluder getrieben wurde, ist es in den Affiliate-Netzwerken wie Affilinet, Belboon, Superclix, Zanox usw. heute eher seltener anzutreffen. Es gibt aber auch Anbieter wie Google, die weiterhin erfolgreich auf das Modell Pay-per-Click setzen.

CTR (Click-Through-Rate oder Klickrate)

Die Kennzahl CTR gibt an, wie häufig auf einen Banner- oder Werbelink im Verhältnis zu seinen gesamten Werbeeinblendungen (Ad Impressions) geklickt wird. Die Klickrate wird in Prozent angegeben und bewegt sich im Normalfall zwischen 0,1 und 0,2 %. Wenn ich auf einer Internetpräsenz 100.000 Bannereinblendungen buche und eine Klickrate von 0,16 % erreiche, dann haben 160 Personen auf das Banner geklickt.

Eine große Rolle spielt die Klickrate bei Bannerwerbung und im Bereich des Suchmaschinenmarketings. Gerade bei Google AdWords kann man durch eine Optimierung der CTR eine Menge Geld sparen.

eCPM (effective Cost per Mille)

Vereinfacht gesagt bezeichnet der eCPM die Einnahme durch Werbung für 1.000 PageImpressions. Als Formel ausgedrückt sind das die Werbeeinnahmen durch die Seitenaufrufe mal 1.000. Als Beispiel nehme ich meine Zahlen aus dem letzten Monat. Im Juni hatte ich 990 Seitenaufrufe und habe damit 94,89 Euro verdient. Entspricht 94,89 durch 990 mal 1.000 und ergibt einen eCPM von 95,84 Euro. Das ist im Normalfall ein extrem hoher Wert.

Andere deutsche Blogs verdienen zwar im Gesamtergebnis deutlich mehr, haben mehr Besucher und mehr Seitenaufrufe, aber einen eCPM zwischen 18,72 und 35,06 Euro. Bei mir liegt es einfach daran, dass ich meine Werbeplätze aufgrund meines anfänglich hohen PageRanks von 4 im letzten Jahr langfristig direkt vermarkten konnte.

Der fälschlicherweise immer genannte Tausend-Kontakt-Preis für die Abkürzung eCPM steht dagegen für den Geldbetrag, der in der Mediaplanung eingesetzt werden muss, um 1.000 Personen einer Zielgruppe per Sichtkontakt zu erreichen.

So, das soll es erst einmal für heute gewesen sein. Demnächst gibt es mehr Futter für den finanziell wissbegierigen Leser.

Sie wollen mehr Computer-Tipps?

Tragen Sie sich in den kostenlosen Newsletter ein und Sie erhalten die neuesten Computer-Tipps regelmäßig per E-Mail.

Informationen zum Anmeldeverfahren, Versanddienstleister, statistischer Auswertung und Widerruf finden Sie in meinen Datenschutzbestimmungen

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Pflichtfelder sind mit * markiert.